25 Jahre W.K.St.V. Unitas Clara Schumann

 

 

 

Vor 25 Jahren, am 4. Februar 1992, fanden sich vier Studentinnen in Bonn zusammen und gründeten den W.K.St.V. Unitas Clara Schumann. Die Assoziierung mit dem Unitas Verband folgte im Mai auf der 115. Generalversammlung in Frankfurt a. M. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Wochenende des 5.-7. Mai 2017 das 25. Stiftungsfest in Bonn begangen.

 

 

Begrüßungsabend

 

Begonnen wurde das Festwochenende mit einem Begrüßungsabend auf dem Haus der befreundeten KDB Sigfridia zu Bonn im RKDB. Zu den Gästen, die der Einladung zu einem ersten geselligen Abend gefolgt waren, zählten neben den Bonner Unitas-Vereinen nicht nur Mitglieder zahlreicher weiterer Unitas-Vereine, sondern auch einige Vertreter aus anderen Verbänden. Die Prima, Verena Kapp, eröffnete gemeinsam mit Brigitte Mehler, der Ehrenprima der Unitas Clara Schumann, den Abend mit einer kurzen Ansprache. Dabei ging es nicht nur um die Begrüßung der Gäste und die Eröffnung des Buffets, sondern auch um die Entwicklung des Vereins. Zu einer Zeit, als es gerade mal vier Aktive gab und nur mit Mühe ein Chargenteam zusammengestellt werden konnte, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Jahr eine stolze Aktivitas von 25 Bundesschwestern das 25-jähirge Stiftungsfest in einem solchen Rahmen feiern und ausrichten könnte. An der liebevoll zusammengestellten und aufgebauten Ahnengalerie hatte schließlich jeder selbst die Möglichkeit, sich ein Bild von der Vereinsgeschichte zu machen. Angefangen mit einem Artikel aus der Unitas von 1992, der sich mit der Gründung der Unitas Clara Schumann befasst, bis hin zu den Fotos der aktuellen Aktivitas, erzählten zahlreiche Bilder und Texte aus den letzten Jahren. Zudem bot der Abend ausreichend Möglichkeit, sich auch persönlich auszutauschen und somit war der Start in ein ereignisreiches Wochenende gelungen.

 

 

Festkommers und Ausklang auf dem Haus der Unitas-Salia

 

Unmittelbar an der schönen Poppelsdorfer Allee gelegen, folgte am Samstagabend im Hotel Bristol der Höhepunkt des Wochenendes: Der Festkommers. Die Präsidin des Abends, die aktuelle Prima, schlug den Kommers souverän und leitete mit einer gelungenen Mischung aus dem Anlass angemessenen feierlichem Ernst und beschwingter Freude über dieses Silberjubiläum durch den Abend. In seinem Festvortrag „Woran können wir uns halten? – Identität und Orientierung in unruhigen Zeiten“ setzte sich Prof. Dr. Dr. J. Sautermeister, Professor für Moraltheologie an der Universität Bonn, nicht nur mit den Prinzipien der Unitas auseinander, sondern ging auch auf die sogenannte Generation Y ein. Aufgrund ihres Gründungsjahres ist auch die Unitas Clara Schumann Teil dieser Generation, die zukunftsorientiert nach Selbstbestimmung strebt, aber aufgrund ihrer Mobilität und Flexibilität auch ungewisse Situationen, wie sie besonders in unruhigen Zeiten auftreten, meistert. Aber nicht nur der Festredner bereicherte den Abend durch seine Worte. Die zahlreichen und wirklich herzlichen Grußworte der Gäste ebenso wie die Geschenke und Aufmerksamkeiten zum 25-jährigen Stiftungsfest werden dem gesamten Verein noch lange Zeit in guter Erinnerung bleiben. Um dem festlichen Abend einen angemessenen Abschluss zu geben, waren alle herzlich zum Ausklang auf dem Haus der Unitas-Salia eingeladen. Dort gab es, in trauter Runde in der Bibliothek der „Villa Viktoria“, noch einen besonderen Moment für die Unitarier aus Bonn. Denn auch die Bundesbrüder der Unitas-Salia, der Unitas Rhenania und der Unitas Stolzenfels nutzten die Gelegenheit, um einige liebe Worte an die Bonner Bundesschwestern zu richten und ihre Geschenke zu übergeben.

 

 

Heilige Messe und Ex-Essen

 

Am Sonntagmorgen stieß mit Bundesbruder Pater Nicolo Steiner, dem Zelebranten, noch ein weiterer Unitarier dazu. Gemeinsam wurde mit den Gästen in St. Remigius, der Kirche der KHG Bonn, die Heilige Messe gefeiert, in deren Mittelpunkt Christus als Ursprung und Ziel unseres Lebensbundprinzips stand. Abschluss des Stiftungsfestwochenendes war das Essen im ältesten Gasthaus von Bonn. Bei deftigen rheinischen Speisen konnten die Anwesenden das vergangene Wochenende Revue passieren lassen und in geselliger Runde das Erlebte austauschen. Es war eine Ehre, das 25. Stiftungsfest der Unitas Clara Schumann mit so vielen Gästen und in einer solch feierlichen und schönen Atmosphäre feiern zu dürfen. Ein herzliches Dankeschön gilt daher zum einen allen Gästen, sowohl für ihr Kommen als auch für ihre Glückwünsche und Geschenke, und zum anderen dem vierköpfigen Orga-Team, die dieses Wochenende mit ihrem großartigen Engagement erst möglich gemacht haben.